Allen Austin Seven Freunden und Oldtimerbesitzern, allen Besuchern dieses Blogs: Ein frohes Fest und einen guten Rutsch.
Für alle, die der Weihnachtstress und der Lockdownalltag langweilt, hier ein kleiner Bastelbogen für zwischendurch.
Allen Austin Seven Freunden und Oldtimerbesitzern, allen Besuchern dieses Blogs: Ein frohes Fest und einen guten Rutsch.
Für alle, die der Weihnachtstress und der Lockdownalltag langweilt, hier ein kleiner Bastelbogen für zwischendurch.
Achthundertneunzig Kilometer - 890 - das ist im Vergleich zu den letzten Jahren eher wenig, aber wenn man sich das Jahr 2020 irgendwann einmal in den Geschichtsbüchern ansieht, wird man auch dann noch verstehen, warum es so wenige Kilometer waren. Aber Corona hin oder her, Kilometer zählen oder auch nicht.
Jede Ausfahrt in diesem Jahr war schön. Das Auto lief, die Landschaft entschädigte für die Irrungen und Wirrungen des Jahres...
Die gesamte Elektrik des Austin Seven ist im Originalzustand kritisch. Ja, sie funktioniert und ist nachvollziehbar, aber der Schalter... und die vielen Kontakte zur Karosserie...
Nur ungern lasse ich den Wagen für längere Zeit stehen ohne die Batterie abzuklemmen. Eigentlich kein großes Problem, denn der passende Maulschlüssel zum Lösen der Schrauben an den Batterieklemmen liegt immer bereit, aber man wird ja bequem.
Als ich einmal auf der BOOT war, kam ich an einem Messestand vorbei. Einer dieser Messsestände, die überall sein könnten, da sie einfach alles verkaufen. Vom billigen Werkzeugkasten, über Superkleber, von Fahrradspeichereflektoren bis hin zu Batterietrennschaltern. Ach! Da schau her... Die Yachten sind mir zu teuer (Untertreibung), für Wassersport bin ich muskulös (Übertreibung)... für eine Möglichkeit, die Batterie schnell abzuklemmen empfänglich (Tatsache). Nicht, dass ich diese Dinge nicht vorher gekannt hätte, aber... für den Preis. Vier Euros wollte der Niederländer haben. Im Internet zwar auch schon für 1,98 Euro erhältlich, aber wenn man schon mal da ist. Ein Mitbringsel von der Messe.
Dann lag das Teil erst einmal rum. Es gab wichtigeres. Das Aufladen der Batterie mit dem neuen Ladegerät zum Beispiel. Das kann man auch einbauen. Fest installieren und da, da kam es wie ein Geistesblitz. Den Schalter einbauen, das Ladegerät auch und dann ist die Sache perfekt.
Der Einbau des Ladegerätes erfolgt in zwei Schritten. Erst die Verkabelung, dann das Ladegerät selbst, denn dies soll in einer Holzbox mit zusätzlichem Stromkabel unter dem Sitz verbaut werden, so dass man das Fahrzeug auch etwas weiter entfernt von der Steckdose laden kann.
Also: Hier Schritt 1!
Man nehme den Batterietrennschalter und schraube ihn an den Minuspol, zuvor montiert man noch das beim Ladegerät CTEK Battery Charger XC 0.8 beiliegende Kabel mit Stecker. Schwarz an... Sie wissen bescheid! Das rote Kabel an den Plus... Ja, ich höre schon auf. Dann das Minuskabel an den Trennschalter... Das war es. Beim Laden den Trennschalter betätigen, das Ladegerät an den Stecker, dann an die Steckdose... Heureka! So ist es schön!
Schritt 2... Kommt! Eine kleine Box, die die Kabel und das Ladegerät aufnimmt und sichert...
Was Rudi Carrel einst besang und heraufbeschwörte, stellte im August dieses Jahres viele vor eine Herausforderung. Auch der kleine Austin hatte mit der Hitze zu kämpfen. Ab gewissen Drehzahlen wollte er nicht mehr... zu heiß... einfach zu heiß.
![]() |
| Bild 1: Kaum zu erkennen, wenn das Bauteil montiert ist, aber unter gutem Licht und gereinigt... Der Riss! |
![]() |
| Bild 2: Der Ausgangszustand - begonnen wurde damit, dass das Kugelgelenk der Lenkstange freigelegt wurde. |
![]() |
| Bild 3: Um die Konstruktion lösen zu können, wurde eine Dachlatte verwendet, um den nötigen Druck bei der Demontage zu erhalten. |
![]() |
| Bild 4: Der gelöste Bolzen wurde entfernt, die Hülse wird nun durch die Feder ca. 5mm nach vorne gedrückt. |
![]() |
| Bild 5: Die Hülse ist abgezogen, es liegt die Feder mitsamt Kugelschale frei |
![]() |
| Bild 6: Der Kugelkopf mit Kronenmutter und das von den "Innereien" befreite Lenkgestänge |
![]() |
| Bild 7: Links bereits der neue Lenkarm (BM 96 + BM 97 + BM 98), die Kugelschale (BM 105), die Feder (BM 100), die Platte sowie die Hülse (BM 101) nebst Bolzen (BM 102) und Mutter (BM 103). |
![]() |
| Bild 8: Die ersten Versuche ließen die Mutter an den Ecken rund werden, somit passte auch keine Nuss mehr... |
![]() |
| Bild 9: Erst ein Begradigen der aufgeworfenen Ecken und der Einsatz einer passenden Nuss brachte das gewünschte Ergebnis. |
![]() |
| Bild 10: Nun konnte der Arm herausgearbeitet werden. |
![]() |
| Bild 11: Der Arm löst sich und kann entnommen werden. |
![]() |
| Bild 12: Lack entfernt und fertig zum Einbau des neuen Armes. |
![]() |
| Bild 13: Der Lenkarm (Swifle axle lever, BM 96) mit eingesetztem Kugelbolzen (ball pin, BM 107), Kronenmutter (slotted nut, BM 108) und Sicherungssplint (split pin, BM 109). |
![]() |
| Bild 14: Alle Teile wurden abgeklebt und lackiert. |
![]() |
| Bild 15: Nach rund 19 km Probefahrt und wildem Lenken, zeigte sich die Konstruktion ohne "Wackler" und "Klopfer"... |