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Mittwoch, 13. August 2025

Kontaktpflege - hilft in allen Lebenslagen

 Es scheint eine Regelmäßigkeit zu sein, dass nach einem TÜV-Termin irgendetwas schief läuft.

War es beim letzten Mal eine rüttelnde Bremse, die beim TÜV noch in Ordnung war, so war es diesmal ein Rütteln und Schütteln beim Gasgeben. Dieses Phänomen trat vor rund 15 Jahren schon einmal auf und hatte mit den Zündkontakten im Verteiler zu tun. Also wurden alle Kabel aus dem Verteiler geschraubt, mit einer Drahtbürste gereinigt, mit Kontaktspray bearbeitet und wieder eingesetzt.

Die Probefahrt war ein voller Erfolg. Das Ergebnis übertraf meine Erwartungen, anscheinend hat der Prozess der Alterung über die Jahre die Fahrleistung generell schlechter werden lassen.

Nach der Reinigung war das Fahrzeug kaum wiederzuerkennen. Somit kommt auf meine regelmäßige Wartungsliste auf das Reinigen der Kontakte.

Dienstag, 30. August 2022

Out of the Dark - LEDs als Licht am Ende des Tunnels

 Das größte Problem und die größte Sorge bei genussvollen Ausfahrten ist und bleibt die Beleuchtung meines Austins. Während das Original nur über zwei Leuchten als Frontscheinwerfer und eine Leuchte als kombinierte Rück- und Kennzeichenleuchte verfügte, wurde mein Fahrzeug 1989 auf die damals noch gültigen TÜV-Vorgaben umgerüstet. In Anbetracht der heutigen Möglichkeiten im Rahmen der H-Kennzeichen ein Gewaltakt und eine Entstellung des Fahrzeuges.

Mit den durch den TÜV geforderten H4-Lampen, den zwei Bremslichtern, der beidseitigen Kennzeichenbeleuchtung stieg der Stromverbrauch derart an, dass ein Fahren bei Dämmerung und bei Nacht zwangsläufig zum Liegenbleiben führt.

Konsequent wäre ein Rückbau auf den Originalzustand, aber in Anbetracht der vielen gefährlichen Situationen, die ich mit dem winzigen Fahrzeug bereits erleben durfte, will ich in der Dunkelheit nicht vor lauter Originalität Opfer unaufmerksamer Verkehrsteilnehmer werden.

Nachdem viele Foren gesichtet und etliche Anbieter verglichen wurden, habe ich kurzerhand die im Fahrzeug verbauten Leuchtmittel abfotografiert und entsprechende LEDs besorgt. Legal? Das Besorgen schon, der Einbau vielleicht auch noch, aber die Nutzung? Nein! Eine abstruse Situation: Das jetzt verbaute Licht ist zulässig, funktioniert aber nicht. Das LED Licht wäre - wenn es zugelassene 6-Volt LEDs gäbe - auch zulässig (Alter des Fahrzeuges), nicht Original aber würde zumindest seinen Zweck erfüllen und Sicherheit bringen. 

Hier die Leuchtmittel, die bisher Anwendung fanden:


Wenn zugelassene Leuchtmittel verfügbar wären, dann könnte das Ganze so aussehen:
Zum einen die Leuchtmittel P45T-16CREE-WW-6V vom Oldtimerservice KFZ-Elektrik Kummerth und zum anderen einfache Leuchtmittel von E-Bay. E-Bay? Ja, denn die englischen Oldtimerbesitzer nutzen die selben Leuchtmittel und diese werden auch von KFZ-Elektrikern auf der Insel so verbaut. 

Quelle: E-Bay top4u_licht Quelle: https://www.oldtimer-elektrik.eu/led-leuchtmittel.php

Der schnelle Testeinbau ist nicht unproblematisch, denn es gibt aber noch viele Hürden zu nehmen. So kann man sich auf flackernde LEDs und Aussetzer gefasst machen, alles Probleme, die es so bei den Glühfaden-Varianten nicht gibt... Ich werde berichten!

Erste Schritte - Na, ja... Triumphe sehen anders aus
Zuerst verbaute ich die Soffitte in die kombinierten Rück- und Bremsleuchten. Während die Rücklichter mit den LED-Soffitte gut aussahen und bezüglich der Helligkeit und Farbe kein Unterschied festzustellen war, sah dies bei den Bremsleuchten anders aus. Warum? Vermutlich, weil diese mit Reflektoren ausgestattet sind und das Licht die Farbe der Gläser verfremdet. Erster kleiner Rückschlag. Es wurden die Glühfaden Soffitte für die Bremslichter wieder verbaut, da diese dann zugelassen sind, auch tagsüber in Betrieb bleiben und ohnehin nur temporär Strom ziehen.

Die Hauptscheinwerfer erhielten ihre LED-Lichter und... Nee, das ist jetzt nicht vergleichbar:
  • Setzt man die Lampen so ein, wie dies aufgrund der Nut vorgesehen ist, stehen sie im falschen Winkel im Scheinwerfer. Also um 90° verdreht. Sinnfrei, denn so ist die Idee des Abblend- und Fernlichts dahin! Also, wird die Nut ignoriert und die Lampe um 90° verdreht eingesetzt. Geht auch, aber...
  • Wie der Anbieter bereits beim Kauf mitteilte, funktioniert die Umschaltung von Abblend- auf Fernlicht nur, wenn im Stromkreis keine Glühfadenlampe verbaut ist. Ist aber der Fall. Im Armaturenbrett verpflichtete mich der TÜV vor rund 30 Jahren diesen Stilbruch verbauen zu müssen. Beim nächsten Versuch werden diese Lämpchen entfernt.
  • Der Lichtschein der alten Glühlampen ist scharf, klar abgegrenzt. Der Lichtschein der LEDs ist leicht unscharf.
Alles schlecht?
Nein, in 30 Jahren war es das erste Mal, dass ich mit dem Fahrzeug und eingeschalteter Beleuchtung hätte fahren können. Das Licht konnte in Gänze zugeschaltet werden, ohne dass das Fahrzeug nach kurzer Zeit im Stand ausging... Noch nie da gewesen!


Aus lang wird kurz
Bei den Kennzeichenleuchten ergab sich das Problem, dass diese zwar auch Soffitte enthielten, allerdings nicht das in den Rück- und Bremslichtern verwendete 42mm Maß, sondern 36mm Soffitte. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Die alten Glühfadenlampen belassen oder 36mm LED Soffitte kaufen. 
Während die 42mm Soffitte günstig zu erwerben sind, muss man bei den 36mm LEDs schon länger suchen und die, die ich fand, waren unfassbar teuer.
Da half nur Handarbeit: Köpfchen ab, Köpfchen kürzen und dranlöten... KLAPPT!

LED Soffitte 42mm auf 36mm gekürzt
LED Soffitte 42mm auf 36mm gekürzt



Urteil bis jetzt:
3 von 6 - Funktioniert aber mit vielen Hürden und Abstrichen


Donnerstag, 3. September 2020

Kriechstrom raus.... Ladegerät rein

Die gesamte Elektrik des Austin Seven ist im Originalzustand kritisch. Ja, sie funktioniert und ist nachvollziehbar, aber der Schalter... und die vielen Kontakte zur Karosserie... 

Nur ungern lasse ich den Wagen für längere Zeit stehen ohne die Batterie abzuklemmen. Eigentlich kein großes Problem, denn der passende Maulschlüssel zum Lösen der Schrauben an den Batterieklemmen liegt immer bereit, aber man wird ja bequem.

Als ich einmal auf der BOOT war, kam ich an einem Messestand vorbei. Einer dieser Messsestände, die überall sein könnten, da sie einfach alles verkaufen. Vom billigen Werkzeugkasten, über Superkleber, von Fahrradspeichereflektoren bis hin zu Batterietrennschaltern. Ach! Da schau her... Die Yachten sind mir zu teuer (Untertreibung), für Wassersport bin ich muskulös (Übertreibung)... für eine Möglichkeit, die Batterie schnell abzuklemmen empfänglich (Tatsache). Nicht, dass ich diese Dinge nicht vorher gekannt hätte, aber... für den Preis. Vier Euros wollte der Niederländer haben. Im Internet zwar auch schon für 1,98 Euro erhältlich, aber wenn man schon mal da ist. Ein Mitbringsel von der Messe.

Dann lag das Teil erst einmal rum. Es gab wichtigeres. Das Aufladen der Batterie mit dem neuen Ladegerät zum Beispiel. Das kann man auch einbauen. Fest installieren und da, da kam es wie ein Geistesblitz. Den Schalter einbauen, das Ladegerät auch und dann ist die Sache perfekt.

Der Einbau des Ladegerätes erfolgt in zwei Schritten. Erst die Verkabelung, dann das Ladegerät selbst, denn dies soll in einer Holzbox mit zusätzlichem Stromkabel unter dem Sitz verbaut werden, so dass man das Fahrzeug auch etwas weiter entfernt von der Steckdose laden kann.

Also: Hier Schritt 1!

Man nehme den Batterietrennschalter und schraube ihn an den Minuspol, zuvor montiert man noch das beim Ladegerät CTEK Battery Charger XC 0.8 beiliegende Kabel mit Stecker. Schwarz an... Sie wissen bescheid! Das rote Kabel an den Plus... Ja, ich höre schon auf. Dann das Minuskabel an den Trennschalter... Das war es. Beim Laden den Trennschalter betätigen, das Ladegerät an den Stecker, dann an die Steckdose... Heureka! So ist es schön!

Schritt 2... Kommt! Eine kleine Box, die die Kabel und das Ladegerät aufnimmt und sichert...






Montag, 10. Februar 2020

Laden... und pflegen... und an nichts denken müssen…

Fast zehn Jahre hat die letzte Batterie gehalten und das Ladegerät, fast zeitgleich mit der damals neuen Batterie erworben, hat sicherlich seinen Beitrag dazu geleistet. Dass der Kauf fast simultan erfolgte, lag darin begründet, dass die Lebenszeit durch ein modernes Ladegerät verlängert werden kann und zudem die Überwinterung der Batterie zum Kinderspiel werden lässt.

Das alte Ladegerät.... 10 Jahre treue Dienste

Während ich zu Beginn meiner „Karriere“ als Austin Seven Besitzer die Batterie immer noch in regelmäßigen Abständen an ein Ladegerät anschloss, nicht vergessen durfte, die Batterie nicht nur anzuschließen sondern, um Überladung zu vermeiden, auch immer wieder abklemmen musste, zeigte sich das Ladegerät moderner Bauart – ein Akku-Jogger – von der komfortablen Seite: die Batterie in den Keller wuchten, das Ladegerät auf 500 mA oder 1000mA einstellen, den Ladestromschalter auf „Refresh“ schieben und anklemmen…. Stopfen noch öffnen und das war’s. Zehn Sommer lang die Batterie nach dem Winter wieder eingebaut und losgefahren.

Das gute alte H-Tronic AL 1000 - 10 Jahre perfekte Akkupflege

Pflege hin oder her… irgendwann war die Batterie defekt, eine neue wurde gekauft, das alte bewährte, intelligente Ladegerät angeschlossen und…. rote LED…. Batterie defekt. Kann sein, darf aber nicht sein, das Ladegerät vielleicht? Aber warum sollte das bewährte Ladegerät jetzt kaputt gehen? Ausgerechnet mit dem Anschließen der neuen Batterie? Es muss an der Batterie liegen! Zwei Batterien sind besser als eine (eine Tatsache, die ich schon öfters feststellen musste und daher schon immer einen Zweitkauf in Erwägung gezogen hatte) und gleich noch eine gekauft. Immer weit unter dem Listenpreis, versteht sich.

Die ganz neue Batterie angeschlossen und… rote LED…. Hagel und Granaten! Der treue Diener… defekt. Nicht die Batterie, das Ladegerät!

Ein neues Ladegerät muss her... viele Versprechen und doch nichts!

Tage später zufällig durch eine Filiale einer Supermarktkette gestiefelt, die mit den vier Buchstaben (zwei L, kein E, kein A), und auf ein Ladegerät gestoßen, welches auch 6-Volt Batterien lädt. Für 17 € ein absolutes Muss, denn die Packung verweist auf Fähigkeiten, die alles bieten, was das Austin-Batteriechen so braucht. Die Packung schon, das Anleitungsheft und das danach im Internet recherchierte Datenblatt aber nicht, denn die löblichen Ladeprogramme gelten nur für 12-Volt und… viel schlimmer, nur 6-Volt Batterien mit maximal 14 Ah sollen angeschlossen werden… Es trifft mich der Schlag!


Das neue (bereits schon wieder alte Ladegerät) einer hier nicht genannten Discounterkette

Alle guten Dinge sind drei... Jetzt mal was aus dem Fachhandel

Es nutzt nichts, ein weiteres neues Ladegerät muss her, vielleicht gibt es von der Firma meines ersten Akku-Joggers noch eine neue Variante? Nein! Mal schnell nach Alternativen schauen…. 2 Stunden später, ein Diplom für Batterieladegerätespezialisten weiter… Nix gescheites, bis auf… Klingt gut. Nicht lange schnacken, Kreditrahmen knacken: 37 € und P&P und schon hängen die Batterien an dem neuen Pfiffikus. Einem CTEK Battery Charger XC 0.8.

Der neue Hoffnungsträger, der zumindest nach der sehr ausführlichen Beschreibung geeignet ist und alles kann...

Das Laden dauert, obwohl doch voll (nach Angaben des Vorgängerladegerätes) lange, aber es passiert was. Das neue Gerät kümmert sich um alles und ein Clou, der mich wirklich reizt: Theoretisch kann man das Ding im Auto montieren, über einen zusätzlichen Batterieschalter die Stromzufuhr der Batterie generell trennen und auf Laden stellen und wenn man dann noch einen Stecker ohne zu bohren aus dem Austin legen kann, dann ließe sich nicht nur das Auto stromlos schalten, sondern auch laden… Heureka… Franklin, Edison und Siemens würden mich lieben…. Oder auch nicht, egal: Neue Batterien, neues Ladegerät, neue Saison kann kommen.

Dienstag, 22. Mai 2018

Saft und Kraft - aber nur mit der passenden Batterie

"Na gut", werden Sie sagen... "die passende Batterie... wird ja wohl eine 6-Volt-Batterie sein." Da haben Sie schon recht, aber in diesem Falle bedeutet "passend" wirklich passend, fast schon presspassend, denn die Austin Seven Batterie im RP-Modell ist unter dem Fahrersitz untergebracht und somit durch etliche Bauteile des Chassis und der Karosserie in ihrer Größe eingeschränkt.

Handbook Austin Seven, 1932, 23rd edition
Es geht wirklich um Millimeter:
Breite und Länge der Blechbox, in die die Batterie passen muss: 16,8 cm x 17cm. Die Höhe ist fast schon großzügig bemessen und stellt überhaupt gar nicht das Problem dar.

Die früher im Fahrzeug befindliche Exide Batterie, lange ist es her, ist schon lange nicht mehr betriebsfähig, die aktuelle ist eine Bosch. Eine relativ neue Bosch. Diese passt nur, da die Halterungen der Batterie abgesägt wurden. Allerdings finde ich die Maße der Originalbatterie - also vor dem Absägen der Halterungen - nicht mehr. Und jetzt fängt das Problem an. Eine neue Bosch Batterie mit derselben Bestellnummer BOSCH 066 017 036 (6 Volt 66 Ah 360 A) hat in den Listen ganz andere Maße. Diese lauten: 17,8 cm x 17,5 cm. Ich habe also auch keine Möglichkeiten mehr die beiden Originalzustände zu vergleichen. Bestelle ich nun die laut Bestellnummer gleiche Batterie, so kann es sein, dass selbst ein Absägen der Halterungen keine Lösung bringt. Was mich nämlich verunsichert, ist die Tatsache, dass die Maße der neuen Bosch derart von der alten - noch messbaren, verbliebenen Batterie - abweichen, dass ein Passen fast ausgeschlossen werden kann.

Was nun?
Lösung 1: Ich bestelle die laut Bosch namensgleiche Batterie und gehe volles Risiko.
Lösung 2: Ich kaufe von einer anderen Firma.

Lösung 2 wäre eine Batterie der Firma EXIDE, also von der Firma, die früher auch die Batterien gestellt haben. Die Batterie ist kleiner, aber hat dafür mehr Ah (Amperestunden). Kann das sein?
Die Maße - um auf das Kernproblem zurückzukommen - lauten: 15,8 cm x 16,5 cm x 22 cm. Passt also ohne Probleme. Preis: 134,90€ (Anbieter All-Batteries.de Stand 30.08.2018)

Lösung 1 liegt preislich bei... neues Problem.
Bei der Suche im Internet tauchen viele Anbieter auf, die diese Batterie im Sortiment haben. Allerdings plötzlich unter anderen Bezeichnungen und sogar von anderen Anbietern. Auf der Homepage x1-autoteile.de lauten die Angaben: Artikelnummer 0092 S30 600, Hersteller BOSCH,  EAN4047024437708. Wie aber kam die Suchmaschine auf die anderslautende Batterie. Die Lösung findet sich auf der Homepage unter den Merkmalen der Batterie. Hier heißt es "Gebrauchsnummer / Suchbegriffe":  "S3 060" und "066 017 036". Also zwei unterschiedliche Bezeichnungen bei der gleichen Firma? Die Beschreibung ist gleich. Der Preis liegt bei 98,04€ (Stand: 30.08.2018). Das Ganze wird noch komplexer, wenn man die Maße der Batterie auf dieser Homepage im Textteil mit der grafischen Darstellung vergleicht. Im Textteil sind die Maße wie bei allen anderen Anbietern gleichlautend. In der Grafik werden andere "Ecken" bemessen und da heißt es: 16 cm x 16 cm. Also genau die Maße, die die Batterie im Kopfteil hat. Also doch einfach bestellen und wieder die Säge zücken?

Das Ganze gibt es auch von Varta. So findet man bei batterie100.de dieselbe Batterie, die Maße und Leistung vergleichend, unter der Bezeichnung "Varta D42 Black Dynamic 6V 66Ah 360A" zum Preis von 89,90€ (Stand 30.08.2018). Die zusätzlichen Angaben lauten: EAN: 4016987130728; Hersteller ETN:  66017036; Artikel-Nr.:  D42.
Dem aufmerksamen Beobachter fällt auf, das die ETN sich gleicht, sowohl bei Varta als auch bei Bosch. Dies hängt sicherlich mit dem Kauf von Varta durch Bosch zusammen, ist aber bei der Suche nach Preisen auch eine Chance.
Wie die Sache ausgeht? Mal sehen!

Als Übersichtshilfe die Ergebnisse (Stand: 30.08.2018)

MarkeBoschVartaExide A7 Batteriefach
Bezeichnung066 017 036D 42 Black DynamicEU 80 6
EAN-Code404702443770840169871307283661024036160
Leistung6V 66 Ah 360A6V 66Ah 360A6V 80Ah 600 A
Maße16,8 cm x 17 cm16,8 cm x 17 cm15,8 cm x 16,5 cm16,8 cm x 17cm
Anbieterx1-autoteile.debatterie100.deAll-Batteries.de
Preis98,04 €89,90 €134,90 €

Bei der zufälligen Recherche im Raum Darmstadt, stieß ich auf ein Angebot der Firma Gunter Schmidt, der die Batterie innerhalb von wenigen Stunden besorgen kann. Die Daten, die der freundliche Händler mir mitteilte lauteten: "Bosch 0 092 S30 600, 6 Volt 66Ah, 360 EN". Für 120 Euro (Stand 05.08.2019) erhält man die Batterie bei "Laubscher GmbH, Kißlingweg 59, 75417 Mühlacker", "Kraftfahrzeuge-Teile + Zubehör Gunter Schmidt, Wormser Straße 60, 64625 Bensheim" oder " ATB Autoteile GmbH, Polcher Str. 142, 56727 Mayen, www.atbautoteile.de".

Freitag, 13. April 2018

Licht aus - neue Birne - Licht an... aber bitte auf 6 Volt Basis

Seit 1989 fährt dieses Fahrzeug nun auf Deutschlands Straßen und wurde zum damaligen Zeitpunkt auch für die damaligen TÜV-Bestimmungen (ein Kapitel traurigster Verpflichtungen) umgerüstet.

So erhielt das Fahrzeug auch Bremslichter und Blinker, die, wie die Originalbeleuchtung auch, auf 6 Volt basieren und eher selten im Handel zu finden sind.

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen wurde das Fahrzeug aus dem Winterschlaf geholt, bewegt und zog die Blicke auf sich. An einer Baustellenampel, deren Schaltzeiten die Batterie an die Grenzen brachte, trat ein Herr an die Fahrzeugseite und informierte mich in schönstem Hessisch: "Ei, däss iss abär ä schäi Audo... nur wisse se... däs hinnere Bremslischd, däss dudt's nätt..."

Er hatte recht - nach bescheidenen 29 Jahren - verweigerte eine Glühbirne den Dienst. Unverschämt. Ersatz war... natürlich nicht vorhanden, die Geschäfte bereits zu... also bestellen.

Fündig geworden bei Ost-Moped.de



Bewertung

Eine gut aufgebaute Homepage, die alles rund um die historischen Zweiräder von Simson und MZ zu bieten hat. Dort bestellte ich drei Ersatzbirnen. 1,30 € das Stück, Porto dazu. Das Ganze als Vorkasse überwiesen und gewartet. Nach drei Tagen war die Sache da. Einwandfrei. Gut verpackt, alles in Ordnung. Ganz großes Lob.

Dreimal neu (oben) und einmal defekt... und dies nach 29 Jahren. Ein Unding!


Sechs von Sechs Sternen... überzeugend